17 gesundheitliche Symptome für das Reizdarmsyndrom

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Viele Menschen leiden unter einem Reizdarmsyndrom (RDS). Die offizielle Definition lautet: Darmbeschwerden ohne körperliche Ursache. Die Symptome können sehr unterschiedlich ausfallen. Durchfall, Verstopfung, Schmerzen, Blähungen… Der Leidensdruck ist hoch. Fest steht: Ernährung, Stress und der eigene Lebensstil haben direkten Einfluss auf die Darmgesundheit. Wir beleuchten die Hintergründe der Volkskrankheit und geben Tipps, wie Sie die Symptome lindern können.

Reizdarmsyndrom: Wie häufig ist diese Krankheit?

Das Reizdarmsyndrom ist eine Art von Verdauungsstörung. Zu den typischen Symptomen gehören Veränderungen im Stuhlgang und Bauchschmerzen. Weltweit sind mehr als 10 Prozent aller Menschen betroffen. Besonders häufig tritt die Erkrankung bei jungen Frauen und Frauen mittleren Alters auf. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. [1]

Wie wird die Diagnose „Reizdarm“ gestellt?

Bislang gibt es keinen Test, der verlässlich bestätigen kann, dass jemand unter einem Reizdarmsyndrom leidet.

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Der Arzt stellt diese Diagnose, wenn…

  1. organische Ursachen für die Beschwerden ausgeschlossen werden können.
  2. eine Gruppe von Symptomen gemeinsam auftritt und mehrere Monate andauert.

Laut der International Foundation for Functional Gastrointestinal Disorders (IFFGD) gehören folgende Symptome zu den häufigsten Anzeichen für einen Reizdarm:

  • Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • Veränderungen des Stuhlgangs: Die Häufigkeit des Stuhlgangs, aber auch die Beschaffenheit des Kots verändert sich.
  • Durchfall und Verstopfung treten auf, auch im Wechsel. [2]

Die Diagnose „Reizdarmsyndrom“ wird in der Regel erst gestellt, wenn mindestens drei bis sechs Monate lang Verdauungsbeschwerden bestehen. Fast jeder Mensch hat mal Bauchschmerzen, kann nicht so zur Toilette wie sonst oder entdeckt eine Veränderung des Stuhls. Das muss nichts bedeuten. Darum ist die Dauer der Symptome für die Diagnosestellung entscheidend.

Daneben spielt die Häufigkeit der Beschwerden eine Rolle: Jemand, der unter einem Reizdarm leidet, zeigt mindestens drei Tage im Monat (eher häufiger) die typischen Anzeichen. Sie können gehäuft oder vereinzelt auftreten.

Vermuten Sie, dass Sie unter RDS leiden? Sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt. Manchmal stecken schwere Erkrankungen hinter den Symptomen, die nur ein Experte zuverlässig erkennen kann. Bestätigt sich Ihre Vermutung, können Sie die Symptome des Reizdarmsyndroms medikamentös, aber auch durch Änderungen Ihres Lebensstils, Ihrer Essgewohnheiten und Bewegung lindern.

Die häufigsten Reizdarm-Symptome

Symptome, die mit der Verdauung zu tun haben [3]

  • Veränderungen des normalen Stuhlgangs, einschließlich Verstopfung und Durchfall. Manche Menschen haben entweder das eine oder das andere. Aber es ist auch möglich, Episoden von Durchfall und Verstopfung im Wechsel zu haben. Durchfall heißt: weicher Stuhl, mehr als drei Toilettengänge pro Tag. Von Verstopfung spricht man, wenn jemand seltener als drei Stuhlgänge pro Woche hat. Oft kommt das Gefühl dazu, den Darm nicht komplett entleeren zu können.
  • Veränderungen im Aussehen des Stuhls, einschließlich Textur und Farbe (manchmal kann der Stuhl locker sein, die Farbe ändern oder von einer Schleimhülle umgeben sein). Wenn sich Aussehen und Beschaffenheit des Stuhls häufig ändern, kann das ein Zeichen von Reizdarmsyndrom sein.
  • Blähungen und Rülpsen
  • Bauchschmerzen und Krämpfe (ähnlich wie bei Menstruationsbeschwerden)
  • Übelkeit, Sodbrennen oder Reflux (Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre)
  • Völlegefühl
  • Appetitlosigkeit

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Sonstige Symptome, die bei Menschen mit Reizdarmsyndrom gehäuft auftreten

Obwohl es sich bei den folgenden Symptomen nicht um „Verdauungsprobleme“ handelt, werden sie bei Menschen mit Reizdarmsyndrom oft beobachtet: [4]

  • Ängste
  • Depressionen
  • Schlafstörungen und Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Ein unangenehmer Geschmack im Mund
  • Muskelschmerzen, vor allem im unteren Rückenbereich
  • Sexuelle Probleme, einschließlich verminderter sexueller Lust
  • Körperbildstörungen
  • Herzklopfen
  • Häufiger Harndrang

Reizdarmsyndrom oder chronisch-entzündliche Darmerkrankung?

Bevor von einem RDS gesprochen wird, müssen andere Diagnosen ausgeschlossen werden. Die Symptome einer chronischen-entzündlichen Darmerkrankung sind dem Reizdarmsyndrom zum Teil ähnlich. Allerdings kommt diese Erkrankung nicht nur seltener vor. Sie ist um ein Vielfaches gefährlicher und kann sogar lebensbedrohlich sein. Auch darum sollten Sie Darmprobleme nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern medizinisch abklären lassen.

Die Crohn’s and Colitis Foundation of America schätzt, dass derzeit etwa 1,6 Millionen Amerikaner an chronisch-entzündlichen Darmentzündungen leiden. Dazu zählen Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Divertikulitis. Jedes Jahr werden bis zu 70.000 neue Fälle in den USA diagnostiziert. [5]

Zum Vergleich: Unter einem Reizdarmsyndrom leiden Schätzungen zufolge 10 Prozent bis 15 Prozent der Amerikaner. Das sind mehr als 31 Millionen Menschen.

In Deutschland sind vermutlich knapp 17 Prozent der Bevölkerung, rund 14 Millionen Menschen, von einem Reizdarmsyndrom betroffen. Das ist etwa jeder sechste Bundesbürger. [6] An chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen leiden einer Studie der Barmer GEK zufolge dagegen „nur“ zwischen 420.000 und 470.000 Menschen. [7]

Chronisch-entzündliche Darmerkrankung: Symptome

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen treten häufig bei Kindern auf. Sie sind teilweise schwerer zu behandeln als die Symptome bei einem Reizdarm. Abhängig vom Schweregrad können folgende Anzeichen eher auf eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung statt auf RDS hindeuten:

  • Bauchschmerzen (oft auf der rechten Seite des Unterbauches)
  • Ständiger Durchfall (manchmal blutig)
  • Ungewollter Gewichtsverlust
  • Fieber
  • Gefühl einer Masse oder Fülle im unteren, rechten Bauchbereich
  • Blähbauch und Krämpfe

Was Sie bei einem Reizdarmsyndrom tun können

1. Vermeiden Sie entzündungsfördernde Nahrungsmittel

Menschen reagieren zwar unterschiedlich auf Speisen. Aber einige Nahrungsmittel neigen eher dazu, ein Reizdarmsyndrom auszulösen als andere. Das betrifft vor allem sogenannte FODMAPS (fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie mehrwertige Alkohole). Das sind vergärbare Kohlenhydrate, Mehrfachzucker, Zweifachzucker und Einfachzucker sowie mehrwertige Alkohole, die in zahlreichen Lebensmitteln zu finden sind. Sie werden im Dickdarm von Bakterien fermentiert. Dabei entstehen Gase, was zu erheblichen Magen-Darm-Problemen führen kann. [8]

Auch Ballaststoffe sind manchmal ein Problem. Manchen Menschen helfen sie bei Verstopfung. Bei anderen verstärken sie Blähungen und Bauchschmerzen. Leiden Sie unter einem Reizdarmsyndrom? Nehmen Sie kleine Mengen an Ballaststoffen zu sich. Testen Sie aus, was Ihnen guttut. Da jeder Mensch anders reagiert, können Sie durch das Ausschlussverfahren am besten herausfinden, welche Nahrungsmittel Sie in welcher Menge vertragen und welche nicht.

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Zu möglichen Auslösern eines Reizdarmsyndroms zählen:

  • Pasteurisiere Milchprodukte
  • Gluten (Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Dinkel)
  • Kristallzucker
  • Koffein
  • Alkohol
  • Eier
  • Nüsse (Cashews, Haselnüsse, Macadamianüsse, Mandeln, Paranüsse, Pecannüsse, Pistazien, Walnüsse)
  • Schalentiere
  • Gewürzte Lebensmittel
  • Bestimmte FODMAP-Körner
  • Gemüse
  • Obst (Äpfel, Steinobst, Avocado, Zwiebeln, Knoblauch und Brokkoli)

2. Enzyme & Nahrungsergänzungen einbeziehen

Es gibt Enzyme und Nahrungsergänzungsmittel, die Ihnen im Falle eines Reizdarmsyndroms helfen können: [9]

  • Probiotika: 50 Milliarden bis 100 Milliarden Einheiten täglich helfen, den Darm zu sanieren. Sie bevölkern den Darm mit gesunden Bakterien und fördern die Verdauung.
  • Verdauungsenzyme: zwei vor jeder Mahlzeit helfen bei der Verdauung und halten die Magensäureproduktion sowie die Nährstoffaufnahme unter Kontrolle.
  • L-Glutamin-Pulver: fünf Gramm zweimal täglich unterstützen bei der Reparatur des Verdauungstraktes. Das ist besonders wichtig für Menschen mit chronischem Durchfall oder Leaky Gut-Syndrom (durchlässiger Darm).
  • Aloe Vera -Saft: 250 Milliliter, dreimal täglich, hilft, Verstopfung zu reduzieren.
  • Omega-3-Fischöl: 1.000 Milligramm täglich reduzieren Entzündungen im Verdauungstrakt.
  • Adaptogen-Kräuter tragen dazu bei, die Auswirkungen von Stress und hormonellem Ungleichgewicht zu verringern.
  • Ulmenrinde, Süßholzwurzel und Ingwer lindern Darmentzündungen.
Gesundheitsexperte empfiehlt:
=> Essen Sie diese Lebensmittel am Abend (aktivieren Fettabbau in der Nacht und verbessern Ihren Schlaf)

3. Stress abbauen

Stress ist mit Störungen des Verdauungstraktes verbunden, weil Stress Entzündungen hervorruft und den Hormonspiegel beeinflusst. Studien zufolge sind Ängste, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen und sexueller Missbrauch in der Kindheit Risikofaktoren für das Reizdarmsyndrom. Aber auch Stress in Alltagssituationen kann die Verdauung beeinträchtigen. [10]

Wie Sie Stress abbauen können

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um Stress zu verringern:

  • Sport
  • Meditation
  • Akupunktur
  • Zeit in der Natur verbringen
  • Hobbys

Sie können auch entspannende ätherische Öle verwenden, um Stress zu reduzieren und gleichzeitig Entzündungen im Verdauungstrakt zu bekämpfen. Gut geeignet sind Ingwer, Pfefferminze und Fenchel. Geben Sie dreimal täglich einen Tropfen in Ihr Wasser oder reiben Sie es sich zweimal täglich über Ihren Bauch (gemischt mit einem Träger-Öl).

4. Sport

Studien zeigen, dass regelmäßiges Training (einschließlich Aerobic, Gewichtheben, Mannschaftssportarten oder Yoga) zur Stressbewältigung beiträgt und die Verdauungsgesundheit verbessern kann. Eine Studie aus dem Jahr 2011, die im American Journal of Gastroenterology erschien, fand heraus: Erhöhte körperliche Aktivität verbessert die mit dem Reizdarmsyndrom verbundenen Symptome. Dadurch steigerte sich die Lebensqualität der untersuchten Patienten erheblich. Den Forschern zufolge sollte Sport deshalb als primäre Behandlungsmethode „verordnet“ werden.  [11]

5. Fäkaltransplantationen

Fäkaltransplantationen haben sich als wirksames Verfahren zur Bekämpfung von Krankheiten wie Clostridium difficile (Stäbchen-Bakterium) und anderen Verdauungsstörungen erwiesen. Eine norwegische Studie aus dem Jahr 2018 analysierte Patienten im Alter von 18 bis 75 Jahren, die unter einem Reizdarmsyndrom litten. Sie wollten herausfinden, ob sich ihr Zustand durch Fäkaltransplantationen verbessern ließ.

Die Probanden berichteten nach der Behandlung von einer Symptomlinderung. Es gab keine schwerwiegenden Nebenwirkungen. [12]

Ursachen für die Entwicklung eines Reizdarmsyndroms

Studien zufolge sind die Ursachen für die Entwicklung eines Reizdarmsyndroms unterschiedlich. Viele Faktoren können die Verdauung beeinflussen. [13]

Forscher glauben, dass die Nerven, Enzyme und Muskeln im Verdauungstrakt nicht richtig arbeiten. Diese helfen normalerweise bei der Verarbeitung von Nährstoffen und dem Absetzen von Kot. [14]

Zwei wichtige Faktoren, die mitbestimmen, wie das Verdauungssystem funktioniert, sind das Stressniveau und die Stimmung. Der Darm ist eng mit dem Gehirn verbunden. Beide Organe kommunizieren über den Vagusnerv: Möglicherweise empfängt Ihr Darm stressbedingt Signale vom zentralen Nervensystem (Gehirn und Wirbelsäule), die dazu führen, dass er unberechenbar wird. [15]

Stress und Verdauung stehen in direktem Zusammenhang: Der Darm kann Neurotransmitter wie das Glückshormon Serotonin produzieren. Das hat Einfluss darauf, wie Sie sich fühlen.

Zwar gibt es nicht die eine spezifische Ursache für das Reizdarmsyndrom. Aber es gibt gemeinsame Faktoren:

  • Nahrungsempfindlichkeiten und Allergien (insbesondere gegen Milchprodukte, Gluten und andere FODMAP-Lebensmittel, die bestimmte Kohlenhydrate enthalten)
  • chronischer Stress oder vorübergehender hoher emotionaler und / oder körperlicher Stress
  • Familienmitglieder, die ebenfalls unter einem Reizdarmsyndrom leiden
  • Veränderungen in der Schlafroutine
  • Hormonelles Ungleichgewicht (Menstruation, Menopause oder Schwangerschaft)

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Sonstige Symptome

Wenn Sie eines der unten aufgeführten Symptome bei sich beobachten, sprechen Sie mit einem Arzt. Manchmal stecken eine Schilddrüsenerkrankung, Anämie oder Infektionen dahinter:

  • anhaltende Müdigkeit über Monate hinweg (chronisches Müdigkeitssyndrom) und andere anämische Symptome (niedrige Eisenwerte)
  • Blut im Stuhl
  • unerklärliche Gewichtsabnahme oder schnelle Gewichtszunahme, obwohl Sie an Ihren Ess- und Bewegungsgewohnheiten nichts geändert haben
  • Fieber
  • Migräne
  • nächtliche Schweißausbrüche
  • Veränderungen im Menstruationszyklus

Wie ein Reizdarm diagnostiziert wird

Das Reizdarmsyndrom unterscheidet sich von bestimmten anderen Verdauungsstörungen oder Problemen, da es keine strukturellen Probleme im Darm von Menschen mit RDS gibt (z.B. keine Verstopfung des Dickdarms). Das bedeutet, dass die Krankheit schwer zu diagnostizieren ist. Es gibt keine Tests, die definitiv zeigen können, ob jemand unter einem Reizdarm leidet oder nicht. [16] Eine Diagnose kann nur durch den Ausschluss anderer Möglichkeiten und durch die Beobachtung der Symptomatik gestellt werden. Manchmal ist bis zur endgültigen Diagnose ein langer Atem gefragt.

Aller Wahrscheinlichkeit nach werden Sie ausführlich zu Ihrer Krankengeschichte befragt. Der Arzt wird Sie eingehend untersuchen und vermutlich umfangreiche Untersuchungen und Tests durchführen, um andere Erkrankungen auszuschließen.

Mögliche Fragen, mit denen Sie rechnen können

  • Wie oft gehen Sie auf die Toilette?
  • Werden die Bauchschmerzen nach dem Kotabsetzen besser?
  • Haben Sie viel Stress? Ruft erhöhter Stress Symptome hervor?
  • Verändert sich das Aussehen oder die Konsistenz Ihres Stuhls nach dem Essen bestimmter Lebensmittel?
  • Fühlen Sie sich bei bestimmten Mahlzeiten aufgebläht? Leiden Sie unter Blähungen?
  • Treiben Sie Sport? Hat Bewegung Auswirkungen auf Ihre Reizdarm-Symptome?
  • Haben Sie irgendwelche bekannten Nahrungsmittelallergien?

Der schwierige Teil folgt nach der Diagnosestellung: Denn danach liegt es an Ihnen, durch Ernährungsumstellung, Sport und einer Veränderung Ihres Lebensstils eine Linderung der Symptome herbeizuführen.

Zusammenfassung zum Reizdarmsyndrom (RDS)

  • Ein Reizdarm kommt bei über 10 Prozent der Weltbevölkerung vor. Prinzipiell kann es jeden treffen. Besonders häufig findet sich diese Erkrankung bei jungen Menschen.
  • Doppelt so viele Frauen wie Männer sind vom Reizdarmsyndrom betroffen.
  • Es gibt keine Tests, die ein Reizdarmsyndrom zuverlässig zeigen. Darum ist die Erfassung der Symptome so wichtig. Zu den häufigsten zählen Veränderungen des normalen Stuhlgangs (Verstopfung und Durchfall), Veränderungen im Aussehen des Stuhls (Textur und Farbe), Blähbauch (Gas und Rülpsen), Bauchschmerzen und Krämpfe, Übelkeit, Sodbrennen, Völlegefühl und Appetitverlust.
  • Nach dem Gang zur Toilette verschwinden die Beschwerden vorübergehend.
  • Weitere Symptome, die bei einem Reizdarmsymptom häufig vorkommen, sind Ängste oder Depressionen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, ein unangenehmer Geschmack im Mund, Muskelschmerzen, sexuelle Probleme, Herzklopfen und Harndrang.
  • RDS und entzündliche Darmerkrankungen haben ähnliche Symptome. Aber entzündliche Darmerkrankungen sind seltener und schwerwiegender. Die Symptome sind meist schwerer und offensichtlicher. Dazu zählen Appetitlosigkeit, Blut im Stuhl oder schwarzer Stuhl und Nährstoffmangel.
  • Die Symptome eines Reizdarmsyndroms lassen sich durch eine angepasste Ernährung, die Vermeidung von Stress und Sport mildern.

Allgemeine Faktoren, die zum Reizdarmsyndrom beitragen, sind Nahrungsempfindlichkeiten und Allergien, chronischer Stress oder vorübergehender hoher emotionaler oder körperlicher Stress. Oft tritt RDS gehäuft in Familien auf. Reisen, Änderungen der Schlafroutinen und hormonelle Veränderungen können darüber hinaus zur Verschlimmerung der Symptome beitragen.

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