7 wissenschaftliche Gründe, warum Milch ungesund ist

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Milch gilt als Grundnahrungsmittel. Zu Recht? Bisherige Annahmen sind ins Wanken geraten: Trotz hohem Calciumgehalt stärkt Milch die Knochen offenbar nicht. Einige Studien kommen sogar zu dem Ergebnis, dass Milchkonsum die Gefahr von Osteoporose erhöht. Und das ist noch längst nicht alles: Milch wird mit bestimmten Krebsarten, Diabetes und psychischen Problemen in Verbindung gebracht. Dazu zählen Depressionen, Essstörungen und Konzentrationsstörungen. Also ist Milch ungesund oder sollten wir doch nicht darauf verzichten?

Befürworter und Kritiker der Milch liefern sich seit Jahren einen erbitterten Schlagabtausch. Wir haben uns einige der Studien angesehen und werfen einen Blick auf aktuelle Forschungsergebnisse rund um die Milch.

Bevor es losgeht, müssen wir uns den Grundlagen widmen. Denn Milch ist nicht gleich Milch. Die Qualität des Produkts hängt zu einem großen Teil von der Tierhaltung und Tierfütterung ab.

milch nachteile

Manche Forschungsarbeiten, die sich kritisch mit Milch auseinandersetzen, beziehen sich auf Vollmilch. Andere nehmen fettarme Milchprodukte in den Blick. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wieso es überhaupt Milch mit unterschiedlichem Fettgehalt gibt? Wir erklären die Hintergründe dazu.

Milch: Unterschiede bei der Herstellung und im Fettgehalt

Milch aus konventionellen Molkereien oder Bio-Milch?

Die Gesundheit des Tieres und die Verarbeitungsmethoden entscheiden ein Stück weit darüber, wie ungesund oder gesund die Milch ist. Verzehren Sie Milch und Milchprodukte von konventionell gehaltenen Kühen? Ihrer Gesundheit zuliebe sollten Sie auf Bio-Produkte umschwenken. Werden die Kühe mit Antibiotika behandelt, kann der Milchkonsum eine Resistenz gegen Antibiotika begünstigen. Das ist heutzutage ein weltweites Problem.

Das bestätigt unter anderem eine Studie aus dem Jahr 2010: „Es steht fest, dass der Einsatz von Antibiotika bei erwachsenen Milchkühen und anderen zur Nahrungsmittelerzeugung genutzten Tieren zu einer erhöhten Antibiotikaresistenz [bei Menschen] beiträgt“. [1]

Eine weitere Studie, die 2012 im Journal of Veterinary Science veröffentlicht wurde, untersuchte die Veränderungen der Eutergesundheit und die Antibiotikaresistenz von Milchkühen, die von konventionell auf Bio-Haltung umgestellt wurden. Ergebnis: Wenn Kühe ökologisch gehalten werden, sinkt die Zahl der antibiotikaresistenten Krankheitserreger. [2]

Außerdem enthält Milch von mit Gras gefütterten Kühen mehr Omega-3-Fettsäuren und weniger entzündungsfördernde Fette als Milch von konventionell gehaltenen Tieren, die mit Getreide gefüttert werden. [3]

Tipp: Wenn Sie Kuh-Milch trinken möchten, greifen Sie zu Bio-Milch.

Unterschiedlicher Fettgehalt: Wie kommt das Fett in die Milch?

Wenn Sie im Supermarkt Vollmilch kaufen, stehen Ihnen unterschiedlichsten Sorten zur Verfügung:

  • Magermilch, fettfreie Milch: Fettgehalt 0,1 %
  • fettarme Milch: Fettgehalt 1 %
  • teilentrahmt oder halbfett: Fettgehalt 1,7 %
  • fettreduziert: Fettgehalt 2 %
  • Standard-Vollmilch: Fettgehalt 3,5 %
  • natürliche Vollmilch: Fettgehalt 4 %

Bei der Rohmilch, die direkt aus dem Euter der Kuh kommt, liegt der Fettgehalt höher. Die Rohmilch wird in Zentrifugen geschleudert, damit sich die Magermilch von der Sahne trennt. Danach wird ein Teil der Sahne wieder zur Magermilch hinzugefügt. So entstehen Milchsorten mit unterschiedlichem Fettgehalt.

Was bedeutet Pasteurisierung?

Die Pasteurisierung wurde nach dem französischen Chemiker Louis Pasteur (1822-1895) benannt. Er fand heraus, dass das kurzzeitige Erhitzen von Lebensmitteln viele Mikroorganismen und Krankheitserreger tötet. Die Pasteurisierung erfolgt in der Regel durch die Ultrahocherhitzung. Das bedeutet, dass die Milch für ein paar Sekunden auf hohe Temperaturen gebracht wird.

Nach der Pasteurisierung wird die Milch homogenisiert. Dazu wird die Milch mit hohem Druck durch winzige Düsen gepresst. Beim Homogenisieren werden Fett und Wasser in gleichmäßige Tröpfchen zerkleinert. Das Fett setzt sich also nicht mehr als Rahm auf der Milch ab. Es verteilt sich gleichmäßig (homogen) in der Milch.

Vitaminverlust durch Ultrahocherhitzen der Milch

Das Verfahren hat zwar seine Vorteile. Allerdings geht ein Teil der Vitamine durch das Ultrahocherhitzen der Milch verloren.

H-Milch gibt es seit den 1960er Jahren. Praktisch ist ohne Zweifel die längere Haltbarkeit. Allerdings zerstört der Pasteurisierungsprozess essentielle Enzyme und Probiotika und verändert lebenswichtige Aminosäuren. Die schnellen Wärmebehandlungen hat Auswirkungen auf die Molekularstruktur der Milch. Darum können die Enzyme die Milchproteine nicht richtig abbauen. Gelangen diese Milchproteine in den Blutkreislauf, kann es zu einer unerwünschten Immunantwort kommen. Es wird vermutet, dass hochgradig verarbeitete Milch zu einem Leaky Gut-Syndrom (durchlässiger Darm) beitragen kann. [4]

Vitaminverlust gegenüber frischer Vollmilch

  • Vitamin B1-Verlust: 5 % bis 15 %
  • Vitamin B2: mehr als 10 %
  • Vitamin B12: Zwischen 10 % und 20 %
  • Vitamin C: 10 % bis 20 %
  • Folsäure: 5 % bis 20 %

milch vorteileMilchkonsum in Deutschland

Wir sind ein Land der Milchtrinker. Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 31.318.000 Tonnen Rohmilch verarbeitet. Daraus wurden folgende Produkte (in Tonnen) hergestellt:

  • Milch: 4.993
  • Käse: 2.417
  • Sahneerzeugnisse: 586
  • Joghurt-Erzeugnisse (ohne Zusätze): 576
  • Butter: 516
  • Magermilch-Pulver: 436
  • Kondensmilch: 351 [5]

Unverträglichkeiten: Laktose-Intoleranz und Kuhmilch-Allergie

Was ist eine Laktose-Intoleranz?

Nicht alle Menschen vertragen Milch. Das liegt an der Laktose. Der Milchzucker besteht aus zwei einfachen Zuckermolekülen: Glucose und Galactose. Bei Säuglingen sorgt der Körper für das Enzym Laktase. Es baut die Laktose in der Muttermilch ab. Allerdings produziert nicht jeder bis ins Erwachsenenalter hinein weiterhin Laktase: Etwa 75 % der Weltbevölkerung sind laktose-intolerant. [6][7]

Typische Symptome einer Laktoseintoleranz

  • Durchfall
  • Bauchkrämpfe
  • Blähungen
  • Völlegefühl
  • Übelkeit
  • Schmerzen im Unterbauch
  • Erbrechen
  • Verstopfung

Leiden Sie unter einer Laktoseunverträglichkeit? In dem Fall sollten Sie Kuhmilch und die daraus hergestellten Produkte weitgehend meiden.

Was ist eine Kuhmilch-Allergie?

Wer unter einer Kuhmilchallergie leidet, hat kein Problem mit Laktose. Stattdessen verursacht ein bestimmtes Eiweiß die Schwierigkeiten. Eine Kuhmilchallergie gehört zu den häufigsten Allergien bei Kindern. In 80 % der Fälle klingt die Allergie wieder ab. Zu den Symptomen gehören Nesselsucht (Hautausschlag), Schwellungen im Gesicht, Erbrechen und Durchfall.

Was Milch gesund macht: Positive Auswirkungen der Milch

Aber ist Milch ungesund, wenn man nicht unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten leidet? Milch wird mit gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht. Als besonders gesund und nahrhaft gilt Milch, wenn sie von Weidekühen aus nachhaltiger Aufzucht verzehren. [8]

1. Vollmilchprodukte verhindern möglicherweise Übergewicht

Studien zufolge leiden Menschen, die Vollmilchprodukte wählen, seltener unter Übergewicht als Menschen, die Magermilchprodukte bevorzugen. [9] Eventuell hält das Sättigungsgefühl wegen der in Vollmilch vorhandenen Fettsäuren länger an.

Eine andere Studie aus dem Jahr 2016, die im American Journal of Nutrition veröffentlicht wurde, spricht sich ebenfalls für den Verzehr von Vollfettmilchprodukten aus. Forscher untersuchten mehr als 18.000 Frauen. Die Frauen, die mehr Milchprodukte mit vollem Fettgehalt aßen, waren um 18 Prozent weniger wahrscheinlich übergewichtig als die Frauen, die sich an fettarme Produkte hielten. [10]

Fetthaltige Milchprodukte werden mit folgenden gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht:

  • Weniger Bauchfett
  • Niedrigere Triglycerid-Werte
  • Höhere Insulinsensibilität [11]

2. Milch versorgt den Körper mit wichtigen Vitaminen

Milch gilt als exzellenter Nährstofflieferant. Auf 100 Gramm enthält Milch 3 Gramm Eiweiß mit 18 – 22 Aminosäuren. Dazu finden sich in Milch Calcium, die Vitamine A, B1, B2, B6, B12, D, Kalium, Zink, Magnesium und Phosphor. In der vollfetten Variante sind zusätzlich Fettsäuren enthalten. Magermilch hat zwar weniger Kalorien, ist aber zugleich weniger gesund. [12]

Im Milchfett finden sich die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Vitamin K wirkt sich positiv auf den Calciumstoffwechsel aus, schützt das Herz und die Knochen. [13][14][15][16]

Warum Milch ungesund ist: Schädliche Auswirkungen des Milchkonsums

Es gibt allerdings zahlreiche Studien, die die negativen Auswirkungen der Milch in den Blick nehmen. Oft sind sich die Wissenschaftler nicht einig.

1. Milch beeinflusst den Blutdruck

Manchen Studien zufolge haben Milchprodukte, die aus Vollmilch hergestellt werden, eine blutdrucksenkende Wirkung. [17][18]

Dem widerspricht eine andere Studie: Forscher der Harvard School of Public Health raten sogar zu fettarmer Milch, um den Blutdruck zu senken. Sie beschäftigten sich mit den Ernährungsgewohnheiten von 28.886 Frauen ab einem Lebensalter von 45 Jahren. Offenbar gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von fettarmer Milch, Milchprodukten und Kalzium- sowie Vitamin-D-reicher Nahrung und niedrigem Blutdruck.

Ergebnis der Studie: Die Testpersonen, die mindestens zweimal pro Tag auf fettfreie Milch zurückgriffen, senkten durch diese Maßnahme das Risiko für Bluthochdruck um 10%. [19]

Forscher warnen: DIESES Organ ist zu 88,7% für Übergewicht und Fettleibigkeit verantwortlich (so kontrollieren Sie es!)

2. Das Risiko für Osteoporose steigt

Milch enthält Calcium. Calcium stärkt Knochen und Zähne. Da liegt die Annahme nahe, dass Milchkonsum dazu beitragen müsste, Osteoporose (Knochenschwund) zu verhindern. Allerdings zeigt sich: In der westlichen Welt gehen Knochenbrüche bei älteren Menschen vor allem auf diese Erkrankung zurück. Obwohl Milch und Milchprodukte im Übermaß verzehrt werden und Calcium liefern, werden die Knochen porös. Ihre Stabilität und Dichte gehen verloren.

Oder spielt der Milchkonsum einfach überhaupt keine Rolle? Bei einer acht Jahre andauernden Untersuchung mit mehr als 40.000 Teilnehmern im Alter zwischen 40 und 70 Jahren stellte sich heraus: Probanden, die täglich 600 Milliliter Milch oder mehr tranken, trugen genauso viele Knochenbrüche davon wie die Teilnehmer, die keine oder nur selten Milch zu sich nahmen. [20]

Eine andere Langzeitstudie konzentrierte sich auf Frauen in der Menopause. 18 Jahre lang wurden 72.000 Testpersonen begleitet. Ergebnis: Milch reduzierte die Anzahl der Knochenbrüche nicht. Dafür wurden Vitamin-D-Präparate als hilfreich eingestuft. [21]

Ausgerechnet in den Ländern, in denen sehr wenig Milch getrunken wird, ist Osteoporose selten. Wie kann das sein?

Warum Milch nicht vor Osteoporose zu schützen scheint

Dazu gibt es mehrere Erklärungsversuche:

  • Ein Erklärungsansatz geht davon aus, dass Calcium zu einem verzögerten Knochenaufbau führt. Um die Aufnahme zu verbessern, wird Vitamin D empfohlen. [22]
  • Andere Wissenschaftler nehmen an, dass es auf das Verhältnis von Calcium und Phosphor ankommt. Menschliche Muttermilch hat ein optimales Calcium-Phosphor-Verhältnis von 2:1. In der Muttermilch von Kühen liegt es allerdings bei 1:1. Extra Calcium könnte das Verhältnis korrigieren. Wird es nicht von außen zugeführt, greift der Körper – so die Vermutung – auf seinen eigenen Calciumspeicher zurück. – Und der befindet sich in den Knochen. Das wäre eine Erklärung dafür, dass Osteoporose in Ländern der westlichen Welt so häufig vorkommt: Nach dem Milchverzehr entzieht der Körper den Knochen Calcium, um das richtige Calcium-Phosphor-Verhältnis wiederherzustellen.

Osteoporose-Risiko senken: Nicht nur eine Frage der richtigen Ernährung

Allerdings lässt sich Osteoporose nicht nur auf die Ernährung zurückführen. Vor allem ältere Frauen nach der Menopause sind von dieser Krankheit betroffen. Dementsprechend trägt auch der veränderte Hormonhaushalt seinen Anteil an der Knochen-Entkalkung bei.

Wollen Sie Ihr Osteoporose-Risiko möglichst geringhalten? Dann treiben Sie Sport. Bewegung wirkt porösen Knochen entgegen.

3. Durch Milchkonsum steigt das Risiko für Thrombosen

Unser Körper braucht doppelt so viel Calcium wie Magnesium. Wenn wir viel calciumreiche Nahrungsmittel zu uns nehmen, gerät das Verhältnis durcheinander. Wer oft Milch trinkt beziehungsweise Milchprodukte wie Joghurt, Käse und Milchschokolade verzehrt, sollte gleichzeitig Lebensmittel mit viel Magnesium essen. Sonst erhöht sich das Thrombose-Risiko. [23]

Gute Quellen für Magnesium sind zum Beispiel Avocados, Bananen, Feigen, grünes Gemüse wie Mangold, Mandeln, Nüsse und dunkle Schokolade.

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4. Milch erhöht das Risiko für Diabetes Typ 1

Studien zeigen: Trinken Kinder viel Kuhmilch, ist ihr Risiko erhöht, an Diabetes Typ 1 zu erkranken. [24][25][26] Das Risiko steigt um das 1,5-fache gegenüber Kindern, die wenig oder keine Milch zu sich nehmen. [27] Dementsprechend sollten Säuglinge möglichst mit Muttermilch, nicht mit Kuhmilch aus der Flasche ernährt werden. Das senkt ihr Risiko, einen Diabetes zu entwickeln. [28]

5. Fettarme Milchprodukte erhöhen die Gefahr für Parkinson

Parkinson, auch Schüttellähmung, ist eine Erkrankung des Nervensystems im fortgeschrittenen Lebensalter. Etwa 150.000 bis 200.000 Erkrankte gibt es allein in Deutschland. Bei der Krankheit sterben bestimmte Gehirnzellen in der schwarzen Substanz ab, wodurch kein Dopamin mehr produziert wird. Dopamin steuert die Bewegungen. Erste Anzeichen der Krankheit zeigen sich, wenn bereits 60 % der Nervenzellen abgestorben sind. Charakteristisch sind Muskelversteifung, Zittern, verlangsamte Bewegungen und Gangunsicherheit.

Untersuchungen zeigen: Menschen, die drei oder mehr Portionen fettarme Milch täglich trinken, haben ein um 34% höheres Risiko für diese Krankheit. Verglichen wurden die Probanden mit Menschen, die nur eine Portion Milchprodukte zu sich nahmen. [29]

6. Die Wirkung der Endorphine wird vermindert

Die in der Milch vorhandenen Exorphine blockieren die Endorphine Serotonin und Dopamin. Schuld daran ist das Casein-Eiweiß. An sich neutralisiert das Enzym DPP-IV die Exorphine. Allerdings stammt die Milch, die wir im Supermarkt bekommen, überwiegend von Kuh-Rassen, die viel A1 Beta-Casein produzieren. Wenn die Exorphine nicht mehr vollständig neutralisiert werden können, wird die Wirkung der Endorphine vermindert.

Das kann psychische Probleme verursachen. Dazu gehören Depressionen, Essstörungen, und Konzentrationsschwierigkeiten. [30]

Fördert Milch Brustkrebs?

Eins sollten Sie sich bewusst machen: Milch ist Muttermilch. Muttermilch von Kühen. Die Tiere haben nur Milch, nachdem sie ein Kalb zur Welt gebracht haben. Neun Monate dauert es, bis das Kleine zur Welt kommt. In konventioneller Tierhaltung werden Mutter und Kalb sofort nach der Geburt getrennt, damit Menschen die Muttermilch selbst trinken können.

Damit der Milchfluss erhalten bleibt, wird die Kuh sofort wieder besamt. Einmal pro Jahr muss eine sogenannte „Hochleistungskuh“ ein Kalb zur Welt bringen.

Das hat Einfluss auf den Hormonhaushalt:

  • Der Östrogen-Gehalt der Milch ist 33-mal höher.
  • Der Progesteron-Gehalt 10-mal höher.

Trinken Menschen Milch, nehmen sie neben Antibiotika diese Hormone mit auf. Der Milchkonsum wird vermehrt mit Brustkrebs in Verbindung gebracht. Dabei haben die Wissenschaftler vor allem Wachstumshormone wie IGF1 im Auge. Krebs werde dadurch zwar nicht verursacht, aber das Wachstum von vorhandenen Tumoren befeuert.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät dazu, Maß zu halten: „Wer Milch oder Milchprodukte in normalen Mengen zu sich nimmt, muss keine gesundheitlichen Risiken fürchten“, so Pressesprecher Jürgen Thier-Kundke. [31] Was allerdings ist eine „normale Menge“? Und ist es normal, jenseits des Säuglingsalters Muttermilch zu trinken? Diese Frage können Sie nur für sich selbst beantworten.

milchalternativen

Alternativen für Kuhmilch

Ist Milch ungesund oder doch gesund? Unter Experten herrscht Uneinigkeit. Allerdings werden die kritischen Stimmen immer lauter und die Warnungen eindringlicher.

Wollen Sie nicht ohne Milch leben, macht möglicherweise wie so oft die Dosis das Gift: Trinken Sie so wenig wie möglich. Wählen Sie bei Trinkmilch und Milchprodukten hochwertige Bio-Artikel. Verzichten Sie auf konventionell erzeugte Lebensmittel, die Sie krankmachen können.

Wenn Ihnen der Milchkonsum jetzt doch zu gefährlich ist, gibt es Alternativen zur Kuhmilch. Probieren Sie pflanzliche Varianten auf Reis-, Hafer-, Cashew- oder Mandel-Basis ohne Zuckerzusatz aus. Gesund leben gelingt auch vollkommen ohne Milch.

2 KOMMENTARE

  1. Dr. Max-Otto Bruker von der GGB in Lahnstein hat schon vor Jahren in seinen zahlreichen Büchern und Schriften veröffentlicht, wie schädlich und krebserregend Milchkonsum ist.
    Ich selbst habe aufgrund von stark erhöhtem Milchkonsum in Kindheit und Jugend einen schweren systemischen Lymphkrebs bekommen und bin ein guter Beweis für seine Annahmen.

    Ich kann nur eindrücklich vor Kuhmilchkonsum warnen, er kann lebensgefährliches sein.würden wir Kuhmilch und Zucker meiden, hätten wir schon viel für unsere Gesundheit getan.

  2. Ich trinke täglich 500 ml Fastenmilch, 0,9% ( Kakao angerührt) seit meiner Schulzeit bis heute.
    Seit einigen Jahren wurde eine Osteochondrose entdeckt und eine zunehmende Intervertebralgelenksarthroseund Dornfortsatzarthrosen…. diagnostiziert
    Ob das wegen dem Milchkonsum ist?
    Dann sollte ich doch Cashew- oder Mandelmilch ohne Zucker — alternativmäßig zu mir nehmen?
    Schmeckt halt anders

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