3 Tricks, wie Sie Ihr Gehirn auf Abnehmen programmieren

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Artikel-Quelle: Danette May

Wie oft haben Sie schon versucht, Gewicht zu verlieren? Wie oft haben Sie zu sich selbst gesagt, dass es dieses Mal wirklich funktionieren wird?

Und wie oft haben Sie sich dann an demselben Punkt wiedergefunden, an dem Sie angefangen haben (oder mit ein paar Extra-Kilos obendrauf)?

Den meisten Menschen geht es dabei so und 90% der Abnehmwilligen wiegen nach einer Diät mehr als zu Beginn. Schuld ist dann der Mahlzeitenplan, zu viel Stress im Alltag oder die fehlende Zeit, ins Fitnessstudio zu gehen. Natürlich tragen alle diese Faktoren dazu bei, dass eine Diät als anstrengender und schwer umsetzbar erscheint – doch der wahre Übeltäter liegt woanders.

Wenn Sie gesund und dauerhaft Gewicht verlieren wollen, müssen Sie aufhören, sich auf das Essen oder das Training zu fokussieren und stattdessen Ihren Schwerpunkt auf die Veränderung Ihrer Denkmuster legen.

Studien haben gezeigt, dass eines der größten Hindernisse für eine langfristige Gewichtsabnahme ein Mangel an Willenskraft ist. Die Willenskraft können wir uns wie eine Batterie vorstellen, die nur eine begrenzte Menge an Energie für einen bestimmten Zeitraum hat. Und diese Energiequellen wird auch von anderen Stressauslösern in Ihrem Leben angezapft: Arbeit, Familie, Alltag.

Entdecken Sie hier, welche einmalige Gehirnfunktion uns laut Experten automatisch abnehmen lässt und den schrecklichen Jo-Jo-Effekt verhindert.

Doch laut dem Sozialpsychologen Dr. Roy Baumeister der Florida State University gibt es Grund zur Hoffnung: Denn die Kapazität dieser Batterie lässt sich durch Training vergrößern. Je mehr wir unsere Willenskraft trainieren, desto stärker wird sie.

Die größten Schwierigkeiten in Sachen Willenskraft zeigen sich immer dann, wenn wir zu viele Möglichkeiten zur Auswahl haben. Denn in diesen Situationen gibt es meist nur eine einzige Wahl, die unsere Willenskraft stärkt. Lassen Sie sich selbst zu viele Möglichkeiten offen, werden Sie sich für die Option entscheiden, die am schnellsten und einfachsten ist und Ihnen den größten Komfort bietet. Das trifft vor allem dann zu, wenn wir müde oder gestresst sind und unsere Willenskraft gegen Null geht.

Der Teil unseres Gehirns, der für die Willenskraft zuständig ist, ist übrigens derselbe, der zum Einsatz kommt, wenn Sie Routineaufgaben durchführen, zum Beispiel Ihre Zähne zu putzen. Wie können Sie diesen Bereich aber so umprogrammieren, dass Sie eine gesunde Ernährung so fest in Ihrer Routine verankern wie das Zähneputzen?

3 Tricks, wie Sie Ihr Gehirn auf Abnehmen programmieren

abnehmen mahlzeiten plan1. Planen Sie Ihre Mahlzeiten im Voraus.

Je weniger Sie sich selbst eine Auswahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten geben – oder einen Grund zu finden, eine Ausnahme zu machen  – desto erfolgreicher werden Sie sein. Notieren Sie sich Ihre geplanten Mahlzeiten für die Woche am Sonntag und machen Sie direkt am Montag den Lebensmitteleinkauf für alle Gerichte. Dadurch stellen Sie sicher, dass Sie alles zur Hand haben, was Sie in der Woche benötigen.

Machen Sie sich Ihr Frühstück am Vorabend vor und packen Sie Ihr Mittagessen für den nächsten Wochentag ein. Je systematischer Sie Ihre Mahlzeiten vorbereiten, desto einfacher wird es für Sie sein, auf Kurs zu bleiben. Und Sie müssen sich nicht ständig einen Kopf darum machen, was Sie als nächstes essen sollen.

2. Machen Sie eine gesunde Ernährung zu Ihrem Hauptziel.

So wichtig Bewegung für die Gesundheit und Beweglichkeit ist, kann sie Ihren Erfolg einschränken, wenn Sie sich zu sehr nur auf diesen Punkt konzentrieren.

Wie oft haben Sie Sport getrieben und sich hinterher gesagt, dass Sie sich jetzt auch etwas gönnen dürfen? Und Sport kann eine schlechte, unausgewogene Ernährung niemals ausgleichen. Außerdem können Sie sich dadurch selbst kostbare Zeit rauben, um Ihre gesunden Mahlzeiten vorzubereiten.

Konzentrieren Sie sich auf Bewegung als Mittel zum Stressabbau und zur Förderung Ihrer Gesundheit, nicht als Wundermittel zum Abnehmen. Sie können sogar einen strahlenden Teint oder bessere Konzentration als Motivator für Ihr Training verwenden.

3. Seien Sie gut zu sich selbst

Meditation und Dinge, die Ihnen zu mehr Wohlbefinden verhelfen, sind wichtig für Ihr Selbstwertgefühl und tragen langfristig zur Umprogrammierung des Gehirns bei. Überlegen Sie sich ein Morgenritual für sich selbst, bei dem Sie sich 10-20 Minuten volle Aufmerksamkeit schenken. Ihr Seelenfrieden ist ein paar zusätzliche Minuten am Tag wert, oder?

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