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Top 5 Haushaltsmittel zum Fett verbrennen

Immer wieder hört und liest man von angeblichen Wunderpulvern oder Diät-Shakes, die denn Fettabbau ankurbeln sollen. Meist haben diese Mittel allerdings etwas anderes gemein: Sie sind extrem teuer und enthalten eine Vielzahl an Stoffen, deren gesundheitliche Auswirkungen fragwürdig oder noch überhaupt nicht erforscht sind. Dabei geht es auch viel einfacher, denn es gibt einige alltägliche Haushaltsmittel, die sich garantiert auch in Ihrer Küche finden und die Ihnen dabei helfen, das lästige Fett schnell, sicher und effektiv loszuwerden.

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An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass Sie sich in diesen Mittelchen keine magische Wunderwaffe sehen dürfen, denn eine ausgewogene und gesunde Ernährung sowie ein aktiver Lebensstil haben beim Erreichen des Idealgewichts Vorrang. Dennoch können unsere Haushaltshelfer eine sinnvolle Ergänzung sein und belasten dabei das Portemonnaie nicht zu sehr (sehr wahrscheinlich haben Sie diese Mittel bereits bei sich zuhause). Diese 5 Alltagsmittel sollten Sie am besten täglich verwenden, um Ihre Fettverbrennung anzuregen:

Haushaltsmittel Nr. 1: Backpulver

Was viele Menschen nicht wissen: Die häufigste Verwendung für Backpulver außerhalb der Küche ist zur Leistungssteigerung von Profisportlern. Backpulver hat einen alkalischen pH-Wert über 7 und hat damit eine ausgleichende Wirkung auf einen zu hohen Säure-Gehalt im Körper. Bei intensiven Sporteinheiten wird Milchsäure ausgeschüttet, die weiter abgebaut wird und zu einer Übersäuerung der Muskeln führt. Hier setzt das Backpulver an und wirkt sich ausgleichend auf die akute Säure-Überlastung aus und steigert so die Leistungsfähigkeit.

Wie das mit dem Fettabbau zusammenhängt? Ganz einfach, indem eine höhere Trainingsintensität und Leistung den Kalorienverbrauch erhöht. Und ein fundamentales Prinzip des Stoffwechsels ist, dass man mehr Kalorien verbrennen muss, als man aufnimmt. [1] Zudem unterstützt es die Performance beim Krafttraining und sorgt so für den Erhalt von Muskelmasse – und je mehr Muskelgewebe vorhanden ist, desto mehr Kalorien verbrennt der Körper im Ruhezustand. [2]

Beim Abnehmen sollte daher vor allem Wert auf einen Fettverlust (gegenüber einem generellen Gewichtsverlust) gelegt werden, um die Stoffwechselfunktion und die Allgemeingesundheit zu fördern. Mit der regelmäßigen Einnahme von Backpulver verbessert sich demnach die Leistung beim Ausdauer- und Kraftttraining, was sich positiv auf den Kalorienverbrauch und den Fettabbau auswirkt.

Haushaltsmittel Nr. 2: Knoblauch

Knoblauch gehört botanisch gesehen zu den Zwiebelgewächsen. Es enthält eine Schwefelverbindung namens 1,2-Vinyldithiin, die schon lange Zeit für ihre anti-entzündlichen Eigenschaften bekannt ist. Erst kürzlich fanden Forscher heraus, dass dieser Naturstoff auch die Neubildung von Fettzellen, die „Adipogenese“, blockiert und die Entstehung von Entzündungen durch Fettansammlung reduziert. Anhand ihrer Studie schlussfolgerten die Wissenschaftler, dass Knoblauch als eine Art natürliches Arzneimittel gegen Übergewicht und Fettleibigkeit eingesetzt werden könne [3].

Roher Knoblauch enthält zudem den präbiotischen Ballaststoff Inulin, der als Futter für die „guten“ Darmbakterien gilt. Studien konnten zeigen, dass Inulin insbesondere das Wachstum der Bifidobakterien anregt [4]. Die bakterielle Umsetzung der Ballaststofffasern führt zur Produktion kurzkettiger Fettsäuren, welche die Ausschüttung von appetit-regulierenden Hormonen wie GLP-1 fördern [5].

Haushaltsmittel Nr. 3: Apfelessig

Schon seit Beginn des 19. Jahrhunderts ist Essig als Hilfsmittel zur Gewichtsreduktion bekannt. Forscher konnten zeigen, dass dieser Effekt auf einer Appetit-hemmenden Wirkung oder einer Blockade bestimmter Enzyme beruht, so dass Kohlenhydrate nicht vollständig verwertet werden können. [6]

Besonders interessant ist hier der Einfluss auf das Kohlenhydrat-Management, also das Ansprechen des Körpers auf kohlenhydratreiche Mahlzeiten. Heutzutage sprechen Forscher sogar davon, dass diese Kohlenhydrat-Toleranz entscheidend dafür ist, wie viele Kohlenhydrate man essen könne, während man gleichzeitig Fett verbrennt. [7]

Apfelessig wird anhand von Studienergebnissen eine Verbesserung des Insulin-Haushalts nachgesagt, da die Zellen von Probanden nach der Einnahme von 4 Teelöffeln Apfelessig um bis zu 34% besser auf das Insulin ansprechen konnten. Dadurch kann der Blutzuckerspiegel besser in Balance gehalten werden und die hemmende Wirkung von Insulin auf den Fettabbau wird minimiert. [8] Vor einer kohlenhydratreichen Mahlzeit sollte daher Apfelessig eingenommen werden, um die Verwertung der Kohlenhydrate zu verbessern und die Fettverbrennung anzuregen.

Haushaltsmittel Nr. 4: Kreuzkümmel

In der ayurvedischen Heilkunst wird Kreuzkümmel seit langer Zeit bei Verdauungsbeschwerden und zur Entgiftung eingesetzt – außerdem wurden seine antimikrobiellen und anti-entzündlichen Eigenschaften gezeigt [9]. Nun konnte eine iranische Studie auch die positiven Effekte auf den Gewichtsverlust zeigen: Probanden, die täglich 3 Gramm Kreuzkümmel in einem Joghurt zu sich nahmen (2x am Tag über 3 Monate), verloren 89% mehr Gewicht und 70% mehr Fettmasse als die Kontrollgruppe. [10]  Auch die Blutfett- und Cholesterinwerte verbesserten sich gegenüber den anderen Teilnehmern.

Eine weitere Studie, in der die Teilnehmer für 8 Wochen täglich eine 100 Gramm Kreuzkümmel-Kapsel einnahmen, ergab, dass die Kreuzkümmel-Einnahme zu einem 7x besseren Gewichtsverlust führte. Dabei erzielte die Kreuzkümmel-Gruppe vergleichbare Ergebnisse wie eine dritte Gruppe, die ein herkömmliches Diät-Präparat einnahm. Ein weiterer positiver Effekt: Die Insulinsensitivität wurde durch den Kreuzkümmel verbessert. [11]

Haushaltsmittel Nr. 5: Zimt

Immer wieder bestätigen wissenschaftliche Studien die positive Wirkung von Zimtrinden-Pulver (in Mengen von 1-6 Gramm) auf den Blutzuckerspiegel und die Verwertung von Kohlenhydraten [12]. In einer randomisierten, Placebo-kontrollierten Studie, was der höchste Standard unter den klinischen Studien ist, erhielten die Teilnehmer Zimtextrakt oder ein Placebo zweimal täglich über den Zeitraum von 2 Monaten. Das Ergebnis: Die Teilnehmer, die das Zimtextrakt einnahmen, verbesserten das Kohlenhydrat-Management um das 5-fache. Außerdem reduzierte sich der Blutzuckeranstieg nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit um 12%. [13]

Einer der Wirkungsmechanismen von Zimt ist die Verbesserung der Insulinsensitivität – das Ansprechen der Zellen auf das Hormon Insulin. In einer weiteren Studie nahmen gesunde, normalgewichtige Männer 5 Gramm Zimtpulver oder ein Placebo ein und machten im Anschluss einen Oralen Glucose-Toleranztest (OGTT). Ein OGTT beinhaltet das Trinken von 75 Gramm einer hoch-zuckerhaltigen Lösung. Das Zimtextrakt hatte dabei eine positive Auswirkung auf die Insulinsensitivität der Teilnehmer. Nahmen sie das Extrakt 12 Stunden vor dem OGTT ein, traten dieselben positiven Effekte auf – die Wirkung von Zimt war also nicht nur kurzzeitig, sondern hielt auch über einen längeren Zeitraum an. [14]

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